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Die 7 Weltwunder der Energiewende? – Eine  kritische Betrachtung der Empfehlungen des Fraunhofer-Instituts

Die 7 Weltwunder der Energiewende? – Eine  kritische Betrachtung der Empfehlungen des Fraunhofer-Instituts

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Geschrieben von: groundbreaking-solar-tech.
Kategorie: Die 7 Weltwunder der Energiewende? – Eine  kritische Betrachtung der Empfehlungen des Fraunhofer-Instituts
Veröffentlicht: 04. Juni 2025
Zugriffe: 201
  • Die 7 Weltwunder der Energiewende? – Eine  kritische Betrachtung der Empfehlungen des Fraunhofer-Instituts

 

Die 7 Weltwunder der Energiewende? – Eine 

kritische Betrachtung der Empfehlungen des

Fraunhofer-Instituts

 

Von Eric Hoyer, 04.06.2025

Das Fraunhofer Cluster of Excellence Integrated Energy Systems (CINES) hat in seinem Kurzpapier sieben Empfehlungen zur Energiewende vorgestellt, die auf den ersten Blick umfassend und wohlüberlegt erscheinen. Doch bei genauerer Betrachtung stellen sich grundlegende Fragen: Fehlen hier nicht zentrale Technologien, die kostenlos, verfügbar und hocheffizient sind – allen voran die direkte Nutzung der Sonnenwärme?

1. Sonnenwärmetechnik – der blinde Fleck

Auffällig ist das völlige Fehlen der Sonnenwärmetechnik in den Empfehlungen. Diese Technik – wie z. B. durch Parabolspiegel nutzbar gemacht – liefert unmittelbar Wärme mit hoher Effizienz, ohne Stromverluste, Umwandlungsprozesse oder hohen Investitionsbedarf. Dabei könnte gerade in Kombination mit Wärmespeichern oder saisonaler Nutzung diese Technologie einen Großteil der fossilen Wärmeerzeugung ersetzen. Warum wird sie ignoriert?

2. Wärmeleitung: Ein physikalisches Grundprinzip ohne Platz

In der Empfehlung 4 zur Wärmewende werden Wärmepumpen und Wärmenetze hervorgehoben – doch thermodynamisch betrachtet, ist dies oft ineffizient. Die natürliche Wärmeleitung von Sonne zu Speicher oder von Heizfläche zu Wohnraum bleibt unberücksichtigt. Hochwärmeleitfähige Materialien (z. B. Speckstein, Basalt, metallische Speicher) ermöglichen dabei eine weit überlegene Systemeffizienz gegenüber strombasierten Lösungen. Auch das wird nicht erwähnt.

3. Technologieoffenheit – nur auf dem Papier?

Die erste Empfehlung spricht von „Technologieoffenheit“, doch gleichzeitig werden fast ausschließlich elektrische und zentralisierte Systeme propagiert: Wärmepumpen, Stromnetze, synthetische Kraftstoffe. Wo bleibt die Offenheit für dezentrale, thermische oder solare Lösungen? Offenheit bedeutet auch, bekannte physikalische Vorteile der direkten Sonnenwärme zu berücksichtigen – und nicht nur das politisch dominierende Narrativ zu bedienen.

4. Kosteneffizienz? Fehlanzeige

In Zeiten steigender Energiepreise und knapper Haushaltsmittel wäre es essenziell, auf günstige, einfach skalierbare Techniken zu setzen. Die Sonnenwärmetechnik (z. B. über Parabolspiegel, wie ich sie unter dem Namen „Parabolspiegeltechnik-Hoyer“ entwickelt habe) bietet genau das: kostengünstige Wärme ohne laufende Energiekosten – und das ohne Importabhängigkeit oder Infrastrukturzwang.

5. Infrastrukturen: Warum komplex, wenn es auch einfach geht?

Die Empfehlung 7 fordert umfangreiche, sektorenübergreifende Infrastrukturmaßnahmen. Doch die Frage stellt sich: Warum solch komplexe Lösungen, wenn bereits heute mit lokalen Sonnenwärmesystemen ganze Siedlungen mit Wärme versorgt werden könnten – ohne Netzverluste, mit einfacher Wartung und unabhängig von Strompreisen?

Fazit: Einseitigkeit statt Innovation

Die sieben Empfehlungen mögen wissenschaftlich fundiert erscheinen, doch sie übersehen zentrale physikalische und praktische Realitäten. Die Missachtung der direkten Sonnenwärme und der Wärmeleitfähigkeit ist mehr als ein blinder Fleck – sie ist ein strukturelles Versäumnis in der aktuellen Energiedebatte. Wenn wir die Energiewende wirklich schaffen wollen, brauchen wir nicht nur neue Denkweisen, sondern auch den Mut, einfache, effektive und „unbequeme“ Technologien wie die Sonnenwärmetechnik ernsthaft in die Diskussion aufzunehmen.

 

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